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08. Juni 2026 – 16:22 Uhr
Fjord – der Schlittenhund aus Longyearbyen
Mehr lesenFjord – der Schlittenhund aus Longyearbyen
Hei, ich bin´s eure Zimt!
Na, wie waren die Ferien? Leider durfte ich mit meinem Frauchen nicht mit in die Arktis reisen, aber sie hat mir begeistert von Polarfüchsen und Rentieren berichtet, die dort einfach so in den Straßen von Longyearbyen auf Spitzbergen herumlaufen.



Eigentlich war sie für mich auf der Suche nach dem dortigen Schulhund, denn in Longyearbyen, der nördlichsten Stadt der Welt, gibt es natürlich auch eine Schule. Aber dann ist sie „Fjord“ über den Weg gelaufen. Vor einem Cafe saß er und hat sehnsüchtig auf sein Frauchen gewartet. Fjord ist ein echter Spitzbergener, hier in Longyearbyen geboren, 4 Jahre alt und ein richtig cooler Alaska-Husky.


Wow! Ein echter Schlittenhund! So dachte ich zumindest. Doch dann kam heraus, dass er als Welpe untypischerweise überhaupt keine Lust hatte, lange Strecken zu laufen. Er weigerte sich einfach und blieb verängstigt sitzen. Als Schlittenhund war er somit disqualifiziert und musste das Schlittenhund-Rudel verlassen. Er wohnt jetzt bei Maja, die ihn adoptierte. Glück gehabt! Und so wurde aus dem Schlittenhund ein Sofahund!

Bis bald,
eure Zimt
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07. Juni 2026 – 16:54 Uhr
Hey, ich bin’s, Zimt! Meine Pausenaufsicht – Ein schöner Start in den Schultag
Mehr lesenHey, ich bin’s, Zimt! Meine Pausenaufsicht – Ein schöner Start in den Schultag
Hey, ich bin’s, Zimt! Heute haben Frau Baumann und ich Pausenaufsicht, und ich erzähle euch, wie mein Morgen heute abläuft. Jeden Freitag ab 7:40 Uhr begleite ich sie. Wir passen gemeinsam darauf auf, dass alle Kinder gut in den Schultag starten.
Frau Baumann bringt mich im Muli zur Schule. Kurz vor der Schule darf ich jedoch die letzten Meter fröhlich neben Frau Baumann und ihrem Fahrrad bis zum Schuleingang laufen.

An der Schule angekommen, warte ich, bis das Fahrrad abgestellt ist, und beschnuppere dabei die Umgebung.

Danach gehen wir gemeinsam hinein. Sobald wir hereinkommen, begrüße ich viele nette Schüler und Schülerinnen! Ich versuche dabei, ihnen zu helfen, motiviert und gut gelaunt in den Unterricht zu starten. ☺️
Dann beginnt meine Runde auf dem Pausenhof. Zuerst gehe ich nach draußen und schaue den Kindern beim Fußballspielen zu. Ich beobachte, wie der Ball hin und her fliegt. Es ist aufregend zu sehen, wer es schafft, ein Tor zu schießen!

Danach gehe ich weiter zu den Tischtennisplatten. Dort schaue ich den Schülerinnen und Schülern beim Spielen zu. Das ist immer spannend zu beobachten. Heute gab es dort plötzlich eine kleine Überraschung: Ein Tischtennisball flog direkt vor meine Pfoten! Ich habe kurz überlegt, ob ich hinterherspringen und ihn fangen soll. Aber ich blieb natürlich brav sitzen. Haha!
Anschließend gehen Frau Baumann und ich wieder in die Aula. Dort drehen wir eine gemütliche Runde und schauen nach, was die Schüler und Schülerinnen drinnen machen. Viele spielen, unterhalten sich oder entspannen sich noch ein wenig vor dem Unterricht.
Währenddessen bleiben einige Schülerinnen und Schüler stehen und fragen, ob sie mich streicheln dürfen. Wenn ich ruhig stehen bleibe, sie mir ihre Hand zum Beschnuppern hinhalten und sich mir seitlich nähern, dürfen sie mich gerne streicheln. Einem Hund sollte man immer zuerst Raum geben, seine Signale beachten und ihn dann respektvoll und vorsichtig berühren.
Nach meiner Runde lege ich mich in der Aula hin. Dort ruhe ich mich aus, beobachte aber trotzdem, was um mich herum passiert.
Wenn die Pausenaufsicht zu Ende ist und es Zeit für den Unterricht wird, stehe ich auf, strecke mich und begleite Frau Baumann meistens ins Klassenzimmer.
So beginnt für mich der Schultag. Auch wenn ich manchmal noch ein wenig müde bin, freue ich mich immer darauf, wieder Pausenaufsicht zu haben.
Bis bald!
Eure Zimt 🐾Weitere Beiträge:
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19. Mai 2026 – 15:46 Uhr
Schulleben: Vor der Reise: Pfingstferien in der Arktis – schon Packen ist ein Abenteuer…!
Mehr lesenSchulleben: Vor der Reise: Pfingstferien in der Arktis – schon Packen ist ein Abenteuer…!
Hallo meine lieben Polarfüchse und sonstige Freundinnen und Freunde des hohen Nordens,
noch sitze ich hier auf meiner Terrasse in Deggendorf. Aber die Spannung steigt langsam, wenn ich daran denke, dass in ein paar Tagen meine Reise in den hohen Norden los geht.
Ich fliege von Berlin nach Spitzbergen, nach Svalbard wie die Norweger diese Inselgruppe jenseits des Polarkreises nennen. Alle Linienflüge enden dort in Longyearbyen, das mit seinen rund 2500 Einwohnern zu einen der nördlichsten Orte der Welt zählt. Inmitten von Eismeer und Arktis! Von dort aus brechen wir mit der Ulla Rinman, einem kleinen Expeditionsschiff noch weiter gen Norden auf, um dort eine der klimatisch sensibelsten und am stärksten vom Klimawandel bedrohten Regionen der Erde hautnah zu erleben. Wir wollen den Küstenbereich auf Gletscherveränderungen und Mikroplastik hin untersuchen.
Seit Wochen bereite ich mich nun schon auf diese Reise vor. Es gab einiges zu tun. Es galt, sich in den jetzigen Stand der Gletscherforschung anhand von Fachartikeln einzuarbeiten. Ich habe Umfragen zur Artkisexpedition in einzelnen Klassen durchgeführt und ausgewertet, Laptop und Photoausrüstung zusammengepackt, Reiseproviant besorgt, usw. Aber am meisten haben mich nicht die frei umherlaufenden Eisbären beschäftigt, sondern die Frage -und sag jetzt nicht, „Das ist typisch Frau!“ – „Was ziehe ich an?“.
Denn während wir den ersten Grillabend planen, liegen die Temperaturen in Longyearbyen im Mai bei durchschnittlich -4° C. Arktische Temperaturen! Letztendlich habe ich gepackt wie für einen hochalpinen Winterurlaub – dicke Skiunterwäsche, einen langen Daunenmantel, warme Fäustlinge, etc. sind im Gepäck.
Die größte Herausforderung bleibt allerdings das Schuhwerk. Denn selbst die besten Wanderstiefel helfen nichts, wenn ich direkt ins Wasser steigen muss, um vom Schlauchboot aus an Land zu waten… Deswegen habe ich mir extra Expeditionsgummistiefel in Longyearbyen zur Leihe reserviert. Diese sind zwar 100% wasserdicht, aber leider nicht gefüttert, weswegen ich mir noch 2 extra paar dicke Inlay-Socken besorgt habe. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass mir die Stiefel in Größe 44 (!) passen.
So viel Zeit habe ich noch nie für das richtige Schuhwerk investiert, aber schließlich geht´s ja auch fast bis ans Ende der Welt!
Wenn ihr wissen wollt, ob sich meine Kleiderwahl als die Richtige erweist und wie es uns sonst so ergeht auf unserer Arktisexpedition, dann folgt uns:
– auf Youtube: https://www.youtube.com/@polarlehrerCIAR
– auf Instagram: @Polarlehrer
Hoffentlich bis bald,
eure Schneeeule




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