Warum Schüleraustausch?

Wir möchten unseren SchülerInnen die Gelegenheit bieten, bei einem Schüleraustausch die Sprachkenntnisse, die sie sich in der Schule angeeignet haben, endlich im wirklichen Leben anzuwenden. Das ist unheimlich motivierend und fördert das Selbstbewusstsein. Sie lernen außerdem neue Kulturen, Traditionen und Lebensweisen kennen, was den Horizont erweitert und sie (hoffentlich) ermutigt, auch in ihrem zukünftigen Leben offen für Neues, experimentierfreudig und abenteuerlustig zu sein. Der schönste Nebeneffekt eines Schüleraustausches ist aber wohl, dass man neue Kontakte knüpft, die sich im besten Falle zu echten Freundschaften entwickeln, was wiederum der Völkerverständigung dient. Unser Erfahrung nach kommen die meisten SchülerInnen randvoll mit neuen Eindrücken, dankbar und sehr motiviert von einem Schüleraustausch zurück.  

Unsere Schülerinnen und Schüler der 9.-11. Jahrgangstufe haben die Möglichkeit an folgenden Schüleraustauschprogrammen teilzunehmen:

  • Bengalore/ Indien (Englisch)
  • La Reunion (Französisch)
  • Osimo/ Italien (Latein)
  • Strakonice/ Tschechien

Bengalore/ Indien – Englisch Austausch

Der Schüleraustausch mit einer High School der Vibgyor Gruppe wurde 2024 zum ersten Mal durchgeführt. Als eine der 14 privaten High Schools befindet sich die Marathahalli High in Millionenmetropole in Bangalore, der drittgrößten Stadt Indiens. Da in Indien zahlreiche Amtssprachen existieren und die Schülerinnen und Schüler der Marathahalli High zu Hause oft unterschiedliche Sprachen sprechen, ist die offizielle Schulsprache Englisch. Hier werden alle Fächer auf Englisch unterrichtet; daher verfügen die Schülerinnen und Schüler dort über einen ausgezeichneten Wortschatz. Dadurch ist die Schule für einen Englisch Austausch optimal geeignet. Hinzu kommt, dass der indische Natur- und Kulturraum dem Europäischen sehr fremd ist, was einen unglaubliche Horizonterweiterung bei unserer Schülergruppe in kürzester Zeit auslöst. Dabei macht es die überwältigende indische Gastfreundschaft leicht, sich auf diese neue Welt vertrauensvoll einzulassen. Die indischen Gastfamilien schlüpfen in ihre Rolle als Gasteltern bereits vor dem Austausch, indem sie über soziale Medien mit den deutschen Familien in Kontakt treten und sich kennenlernen. Auch die Schüler haben die Möglichkeit sich bereits im Vorfeld zu vernetzen. An den ca. eine Woche dauernden Schulbesuch schließt sich eine Sightseeing Tour mit Reality Tours and Travel India an, auf der wir nicht nur zu herausragenden Sehenswürdigkeiten geführt werden, sondern auch einen Einblick das echte Indien erhalten, wenn wir ein Dorf und ein städtisches Slum besuchen. Reality Tour and Travel fördert die Bildung und Entwicklung von Kindern durch Gemeindehäuser und Schulen; diese wertvollen Aktionen werden von der Schulfamilie des ROKO unterstützt. Eine Teilnahem am Schüleraustausch mit Indien ist von der 9.- 11. Jgst. möglich.

Namaste India – 10 Tage, 5 Staaten und eine Woche an der Vibgyor High Austausch mit Indien 2026 (26.03.-10./14.4.2026)

Mit 20 Schülern aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 geht es wieder nach Indien, in das Land der Superlative, das allem die Krone aufsetzt und jedem Fass den Boden ausschlägt: Farben, Gerüche, Temperaturen, Geschmäcker, Geräusche… so mannigfach und übertrieben in Bezug auf alles, was deutscher Kultur vertraut ist. Reichtum und große Armut auf engstem Raum im Land der bald 1,5 Milliarden Menschen, in Indien, das weltweit den 4. Platz der G20 Volkswirtschaften belegt. Welche Voraussetzungen man für diese Reise braucht? Du magst Abenteuer, bist neugierig, unkompliziert und geht´s gerne in indische Restaurants? Los geht´s.

Kulturreise 26.März.-04.April 2026

Von München aus starten wir zu unserer Kulturreise nach Indien und landen gegen Mitternacht in Neu Dehli, wo wir von Krishna Purjari und seinem Team in Empfang genommen wurden. Die Agentur Reality Tours and Travel hat sich erneut ins Zeug gelegt: neben den typischen orangenen Blumenketten, war unser Bus mit einem gemeinsamen Logo beschriftet, das die Verbundenheit zwischen den Ländern und Personen deutlich hervorhebt. Wir Kolleginnen haben uns unglaublich gefreut und unsere Schülergruppe staunt das erste Mal darüber, dass man uns kennt und tatsächlich als Freunde begrüßte. Krishna hatte weitere Betreuer für unsere Gruppe dabei und zusätzlich Kartik, den Photographen und Trishna, seine Tochter. Der Betreuungsschlüssel für unsere Schülerinnen und Schüler war enorm.

Neu Dehli

In Neu Dehli besuchen wir das Sanjay Colony Slum, das mit einer Population von 30 000 Menschen fast so groß wie Deggendorf ist. Hier bekommen wir Einblicke in Arbeits- und Lebensbedingungen und sehen, trotz schwieriger Umstände, eine starke Gemeinschaft und positive Energie. Auf dieser Reise haben wir das große Glück, dass uns Dr. Wiebke Endres begleitet, die Gründerin des Vereins „Lehrer ohne Grenzen“ e.V., die sich mit uns über die wohltätige Arbeit von Reality Tours informiert und diese in Zukunft unterstützen wird. Die ROKO Schülergruppe war auf diese Weise Teil internationaler Netzwerkarbeit im Kontext der weltweiten Nachhaltigkeitsziele, hier SDG 4 High Education. In Neu Dehli besuchen wir natürlich auch typische Sehenswürdigkeiten: India Gate, Gurudwara Bangla Sahib, Agrasen ki Baoli, Open-Air-Wäscherei und die Märkte von Old Delhi.

Agra

Taj Mahal, der Inbegriff für sichtbar gemachte Liebe, über den Tod hinaus Um dieses Weltwunder zu sehen, machen wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Agra und besuchen auf der Strecke eine weitere Schule, die von Reality Tours durch Lehrerstunden und Hardware gefördert wird. Die indischen Schüler zeigen uns ihre Klassenzimmer und wollen immer wieder Fotos mit uns machen, so aufgeregt sind sie über unseren Besuch. Sie erzählen uns von ihren Berufswünschen, wollen Ärztinnen und Polizisten werden. Schulbildung ist unbedingt nötig. Das berühmte Grabmal, Taj Mahal, besuchen wir am nächsten Morgen pünktlich zum Sonnenaufgang und stilecht gekleidet. Krishna hat einen Shop gefunden, der uns Sarees ausleiht.

Jaipur, Pink City

In Jaipur angekommen, suchen wir das Pink im Stadtbild und finden lediglich einen Ockerton, in dem die Fassaden gestrichen sind. Pinkpantherpink ist Fehlanzeige. Dafür überwältigt uns der Amber Fort Palace. Weit außerhalb der Stadt thront der Palast des ehemaligen Maharajas von Jaipur über der Szenerie; durch die Sandsteine perfekt in die karge Landschaft eingebaut, hoch oben auf einer Hügelkette. Den Weg hinauf geht es in Serpentinen, vorbei an Elefanten als Reittieren. Eine Stimmung und ein Anblick wie im Märchen.

Goa

Anschließend fliegen wir nach Goa und verbringen eineinhalb Tage in diesem Eldorado für Hippies, Backpacker und erholungssuchende Inder. Hier schmeißen wir unsere Pläne über den Haufen, verlängern Strandaufenthalte und setzen den Spaß im Wasser gemeinsam im Hotelpool fort. Die Gruppe ist zusammengewachsen, ein Gefühl von Urlaub stellt sich einen kurzen Moment ein.

Heranjalu

Unsere Reise geht mit dem Bus weiter nach Südindien. Wir besuchen den Murdeshwar Shiva Tempel mit der drittgrößten Shiva-Statue weltweit. Typischerweise liegt vor dem Eingang des Tempels Nandi, der Bulle, Shivas Lieblingstier. Im Inneren des Tempels sind Szenen aus hinduistischer Mythologie dargestellt, die uns Krishna zum Leben erweckt. Hier erfahren wir, dass Shiva impulsiv ist und seinem Sohn versehentlich den Kopf abschlug. Untröstlich über diese Missetat, hilft er sich, wie nur einem Gott möglich, er nimmt einen Elefantenkopf und setzt ihn dem Torso auf. Es kommt zur zweiten Geburt Ganeshas, des elefantenköpfigen indischen Gottes.

Das Dorf Heranjalu ist der Herkunftsort unseres Reiseführers, in dem er sich immer noch aktiv am Dorfleben beteiligt und weiter sein großes Anliegen verfolgt, die Lebenssituation der Kinder und Menschen durch Bildung zu verbessern. Wie können uns an einer Bushaltestelle nützlich machen: einzäunen, bepflanzen und streichen. Mit den Dorfkindern sammeln wir Müll vom Straßenrand. Nach 10 Tagen und einer Reise durch fünf indische Staaten geht es am Abend mit dem Nachtzug endlich nach Bangaluru.

Vibgyor Marathahalli High School und Aufenthalt in den Gastfamilien.

Unsere Schüler wundern sich mittlerweile nicht mehr über die Umarmungen und das große Hallo, das uns auch hier wieder entgegenschlägt wird. Man freut sich auf uns und hat keine Hemmungen diese große Wiedersehensfreude auszudrücken. Hier werden wir von drei älteren Schülern zur Begrüßung wie in einem Tempel gesegnet und gesalbt. Bald geht es in die Gastfamilien, die mit großem Besichtigungsprogramm und äußerst großzügigem Unterhaltungsprogramm auffahren, um die deutschen Gastkinder zu verwöhnen.

Schulbesuch Zur feierlichen Begrüßung singen uns die indischen Schüler „Das Wandern ist des Müllers Lust“, treten in Tanzgruppen auf (traditioneller Bauchtanz bis moderner Streetdance) und haben ein kurzes Theaterstück einstudiert, das eine Reise durch Indien zeigt, die unserer sehr ähnlich ist… In der Schule gibt es ein gemischtes Programm für uns: gemeinsame Aktionen mit den Austauschpartnern im Sportunterricht, Rangoli gestalten mit echten Blütenblättern und Teilnahme mit den indischen Gastgeschwistern an deren regulärem Unterricht. Kurz bevor sich der Abschiedsschmerz ausbreiten kann, kommt die Nachricht, dass unser Flug wegen des Streiks der Flugbeleiter der Lufthansa gestrichen wurde und wir den Aufenthalt bis Sonntag, 14.04.2026 gezwungenermaßen verlängern dürfen. Die Umstände, die wir durch unser Längerbleiben den Familien bereiten, können nirgendwo auf der Welt so herzlich auf sich genommen werden, wie in Indien. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft sind hier keine Phrasen.

Auch die schönste Zeit geht mal zu Ende und wie durch ein magisches Tor sind wir aus dem Bus in Deggendorf ausgestiegen und in unsere Leben zurückgekehrt. War das ein Traum? Haben wir das alles wirklich erlebt? ROKO. Mehr als Schule – Namaste India.

Der Erlös von 2500€ des Weihnachtsbasars 2024 wurde von den teilnehmenden Klassen und der SMV nach Indien gespendet.

Möglichkeiten für individuelle Auslandsaufenthalte 

Individueller Schüleraustausch über den Bayerischen Jugendring 

Genaue Informationen und Bewerbungsmaterialien auf der Homepage des BJR 

  • Australien: 2 ½- monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  
  • Südafrika: 2 ½-monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  
  • Neuseeland:  2- monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  
  • Kanada / Quebec: 3- monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  
  • Frankreich: 2- oder 3- monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  
  • Argentinien: 2 ½- monatiger Schulbesuch auf Gegenseitigkeit  

Stipendien „Botschafter Bayerns“ 

Für ein Austauschjahr in einem von 12 Ländern 

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergibt im Rahmen des Stipendienprogramms „Botschafter Bayerns“ 15 Teilstipendien an Jugendliche aus Bayern, die ihr YFU-Austauschjahr (Youth for Understanding) in einem dieser Länder verbringen: Brasilien, Bulgarien, China, Indien, Polen, Rumänien, Südafrika, Tschechien, Ungarn. 

In Ungarn und Tschechien gibt es noch die Sonderform des Musikstipendiums für besonders musikalisch interessierte SchülerInnen.  Besuch eines musischen Gymnasiums.  

Klassenzimmer unter Segeln  

Hier überqueren bayerische SchülerInnen auf einem Segelschiff in 6,5 Monaten zwei Mal den Atlantik. Gleichzeitig findet Unterricht nach dem bayerischen Gymnasiallehrplan statt.  

Kosten ca. 20.000 Euro, es besteht die Möglichkeit, Teilstipendien zu beantragen 

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm  

SchülerInnen dürfen für ein Schuljahr mit einem Stipendium eine High School in den USA besuchen und bei einer amerikanischen Familie leben. Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.  

Mein Auslandsaufenthalt – 6 Monate in Australien 

Ein Schülerbericht: Die Inspiration, einen Auslandsaufenthalt zu machen, bekam ich durch meinen Vater. Schon als Kind erzählte er mir regelmäßig von seinem wundervollen Aufenthalt in den USA. Somit stand für mich früh fest, dass es nicht die Frage ist, ob – sondern vielmehr wann ich meine eigenen Erfahrungen in einem fremden Land sammeln würde. Anfang 2019 war es dann soweit. Ich entschied mich für Australien. Es ging an die „Sunshine Coast“ in Queensland, an der Ostküste Australiens. Ich wählte diese Region, da ich großer Wassersportler und Sommer-Fan bin. Mit kilometerlangen Stränden, warmen Sommern (bis zu 35 Grad) und milden Wintern (15 Grad) war beides ideal für mich. Der Flug ging am 20. Januar 2019 von Frankfurt über Hongkong nach Brisbane. Mir persönlich hat Australien sehr gut gefallen. Alles ist extrem neu und modern –  faszinierend. Allein Brisbane ist eine der schönsten Städte, die ich kenne und definitiv einen Besuch wert. Die „Sunshine Coast“ liegt 1 Stunde von Brisbane entfernt und war für mich ein Paradies. Die Strände sind perfekt angelegt (beispielsweise gab es öffentliche Grills) und luden zu langen Strandtagen ein. Gleich neben dem Strand gab es zusätzlich einen künstlich angelegten See, etwa zum Kanufahren, an dem auch meine Schule lag. Ich blieb für ein halbes Jahr und habe sehr vieles gelernt. Natürlich konnte ich mein Englisch verbessern, aber noch mehr habe ich gelernt, was es heißt, auf sich allein gestellt zu sein. Meine host family bot mir ein gutes Bett, Essen und Ideen für Ausflüge. Doch genau diese plötzliche Verantwortung, die ich nun selbst tragen musste, hat mir sehr geholfen. Außerdem musste ich lernen, wie man in einem fremden Land mit einer fremden Sprache soziale Kontakte knüpfteine neue Kultur kennen lernt und sich auf diese einstellt, was meiner Meinung nach heutzutage sehr wertvoll ist. Diese Erfahrungen haben meinen Charakter geprägt und mir bei meiner Persönlichkeitsentwicklung enorm geholfen. In Anbetracht dieser Aspekte würde ich jedem, der an sich arbeiten möchte, abenteuerlustig ist und das Reisen liebt, solch einen Aufenthalt empfehlen. Die Welt ist groß und somit ist für wirklich jeden etwas dabei. Ich persönlich werde sicher schon bald, nach meinem Abitur, eine Reise antreten.  

Jakob Erban 

Benedikt Holmer berichtet uns von seinem Australienaustausch anhand von Fotoimpressionen

(Junge rechts: Benedikt).

Hier sieht man einen Teil der gigantischen Gebäude in Sydney. Ich habe vier Tage in dieser atemberaubenden Stadt verbracht und wünsche bis heute sie wieder zu besichtigen. Meine Gastfamilie nahm mich sogar auf die Sydney Harbour Bridge mit. Ich selbst war auf dem Bild auf einer Fähre, um den Tierpark zu besuchen.

Folgende Bilder zeigten einen wunderschönen Strand, den ich auf einer Wandertour besuchte. Die Aktion fand in einem Camp im Wilsons Promontory National Park statt, die sich nur an die deutschen Austauschpartner richtete, die hier „Austalien pur“ kennenlernen sollten. Ich muss sagen, das ist gelungen: für die geplante dreitägige Wanderung war jeder von uns autark aufgepackt mit eigenem Zelt, Isomatte/ Schlafsack und Nahrung für drei Tage. Natürlich musste man Kleidung und persönliche Dinge ebenfalls selbst unterbringen. Trotz aller Anstrengung hat es sich für alle absolut gelohnt und die Natureindrücke sind immer noch tief und unbeschreiblich: Spinnen, Schlangen, Wombats, Kängurus in nächster Nähe treffen und betrachten…, ein unvergessliches Erlebnis. Wir konnten durch die Begleitung von professionell ausgebildeten Guides gefahrlos die Wildnis genießen.

Auf diesem Bild erkennt man das berühmte Sydney Opera House, das ich allerdings nur von außen bewundern durfte.

Euregio

Seit nunmehr 25 Jahren bietet die Organisation „Euregio Bayerischer Wald –Böhmerwald –Unterer Inn“ tschechischen Schülerinnen und Schülern an, ein Gastschuljahr an bayerischen Gymnasien nahe der tschechischen Grenze zu verbringen. Dieser Aufenthalt ermöglicht den Jugendlichen, das bayerische Alltagsleben und Schulwesen kennenzulernen und ihren Gastfamilien und -schulen ein Stück ihrer eigenen Heimat näherzubringen.

Auch am ROKO sind fast jährlich Jugendliche aus Tschechien zu Gast, die von Schuljahresbeginn bis zu den Pfingstferien in der Jahrgangsstufe 10 am Unterricht teilnehmen und gemeinsam mit ihren deutschen Familien Land und Leute kennenlernen. Die Lehrfahrten der Euregio bieten zudem die Möglichkeit, nähere Einblicke in die bayerische Wirtschaft (BMW-Werk Dingolfing), Politik (Bayerischer Landtag) und Geschichte (Haus der bayerischen Geschichte) zu bekommen. Am ROKO selbst werden die Schülerinnen und Schüler von OStRin Miedl betreut.

Zwar schränkt die aktuelle Corona-Pandemie bestimmte Angebote ein, aber dennoch haben sich wieder Jugendliche sowie Gastfamilien gefunden, die das Projekt am Leben erhalten wollen. Zudem ist es auch für bayerische Jugendliche möglich, mit Hilfe der Euregio ein bis drei Wochen an einem tschechischen Gymnasium zu verbringen, um das dortige Schulsystem besser kennenzulernen und in das Alltagsleben einzutauchen.

Weitere Informationen zum Gastschuljahr und Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage. Interessierte Gastfamilien können sich jederzeit bei OStRin Sarah B. Miedl oder der Euregio-Ansprechpartnerin Veronika Tumova melden.