ROKO. Mehr als Schule
50 Jahre ROKO

Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, E-mail: Sekretariat@rokodeg.de

Robert-Koch-Kollegium unterstützt Kinderschutzbund

3485,- EUR gesammelt für den guten Zweck

„Krone“ bedeutet der Name jenes vielzitierten Virus auf Deutsch, den man kaum mehr in den Mund nehmen mag, weil es unser aller Leben so nachhaltig auf den Kopf gestellt und so mancher Existenz, in ökonomischer wie leider auch in physischer Hinsicht, ein vorzeitiges Ende bereitet hat. So gesehen setzt Corona, mitsamt dem von ihm verursachten Leid und der damit einhergehenden Angst, auch verbal dem Hohn der Natur eine Krone auf. Nicht sehr viel anders war deshalb auch die Gefühlslage beim Personalrat des Robert-Koch-Gymnasiums, als es im Oktober darum ging, die zwar gut gemeinte, sprachlich jedoch etwas verunglückte „Corona-Leistungsprämie“ zu verteilen. Freilich: Alle hierfür in Frage kommenden Kolleginnen und Kollegen hatten sie wahrlich verdient, hatten zahllose Stunden des selbstlosen, bis an die eigenen Grenzen gehenden Mehraufwands zur schwierigen Anpassung und Bewältigung der neuen, sich ständig verändernden Situation geopfert – und sie tun es auch weiterhin zum Wohle aller Beteiligten. Im Wissen jedoch um eine immerhin sichere Stelle und vor dem Hintergrund einer traditionell mitmenschlichen Grundhaltung am „RoKo“ wurde hier sehr rasch die einvernehmliche Entscheidung gefällt, im Kollegium zur freiwilligen Spende dieser Prämie für einen guten Zweck aufzurufen, um – in den Worten des Personalrates – „ein Zeichen zu setzen“.

Dieses Zeichen nun hat sich in einen greifbaren Akt der Unterstützung für den Ortsverband Deggendorf-Plattling des Kinderschutzbundes verwandelt: Am Donnerstag konnte die Vorsitzende des genannten Ortsverbandes, Frau Yvonne Pletl-Schäfer, einen Scheck in Höhe von sage und schreibe 3485,- EUR aus den Händen von Schulleiter Heribert Strunz und PR-Vorsitzender Birgit Harant in Empfang nehmen. Die Summe soll für das seit Juli laufende Projekt „Lernunterstützung“ verwendet werden. Dieses Projekt richtet sich an Kinder, die mithilfe von ehrenamtlichen Unterstützern schulische Lücken kompensieren wollen, die sich durch den Wegfall des Präsenzunterrichts ergeben haben. Gerade dadurch, so die einheitliche Hoffnung, könne man zusammenbringen, was zusammengehört: Lehrer und Schüler, Schule und Lernen, Mitmensch und Mitmensch. Schließlich wäre es einfach nur schade, wenn die Krise uns als Gesellschaft nur beherrschen würde, ohne uns die Gelegenheit abzuringen uns als diejenigen zu offenbaren, die wir sind und die wir sein wollen.

 
Verfasser: Ernst Schütz,

1.500 EUR für den digitalen Distanzunterricht

Raiffeisenbank eG Deggendorf überreicht Spende am Robert-Koch-Gymnasium

„Bitte auf Distanz bleiben“: viele von uns können die Aufforderung schon gar nicht mehr hören – und doch hilft sie derzeit Leben zu schützen. Und wer hätte jemals gedacht, dass sogar unsere Schulen die ihnen anvertrauten Kinder nach Hause schicken – um sie dann dort im besten Falle über Glasfaser und W-LAN zu beschulen. Die analoge Welt steht Kopf, die digitale Welt hält Einzug. Dass dies allerdings nicht ohne die hierfür nötige Ausstattung funktioniert, ist während der vergangenen Monate oftmals und vielerorts mehr leidvoll als leidlich erkannt worden. Obwohl das Robert-Koch-Gymnasium als die am modernsten ausgestattete Bildungseinrichtung des Landkreises mit dem vor Ort durchgeführten digitalen Unterricht natürlich auch schon vor der Krise gut umzugehen wusste, waren aber auch hier neue Wege zu beschreiten. Um diese auf der Grundlage von wertvollen Erfahrungen aus dem abgelaufenen Schuljahr zu optimieren, stellte die Raiffeisenbank eG Deggendorf auf Bitten von OStR Norbert Leutschafft der Schule insgesamt 1.500,- EUR für die Anschaffung von acht hochwertigen, mobilen Freisprecheinrichtungen zur Verfügung, mittels welcher die Gesprächsqualität der Videokonferenzen zwischen allen Beteiligten sowohl vor als auch hinter den Bildschirmen beachtlich gesteigert werden kann – und damit auch die Effizienz und die Lernfreude. Vorstandsvorsitzender Johann Freund und Kundenberaterin Marika König ließen es sich deshalb nicht nehmen, die Spende persönlich im Beisein von Schulleiter OStD Heribert Strunz zu überreichen.

Verfasser: Ernst Schütz,

Hurra, die Neuen sind da!

Es waren schon besondere Umstände, unter denen heuer insgesamt 138 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ihren ersten Schultag am Robert-Koch-Gymnasium erleben durften: Kein Jahrgang vor ihnen – und so viel steht fest – war jemals maskiert in diese Anstalt neu eingetreten, die sie aber, sobald die Gesichtsverhüllungen wieder fallen werden, sicherlich schnell als die ihre annehmen und sich ebenfalls stolz als „Kochler“ bezeichnen – mit der Unterstützung ihrer Klassenleiterinnen und Klassenleiter sowie mit der kollegialen Hilfe ihrer engagierten Tutorinnen und Tutoren gar keine Frage! Zum Gruppenfoto versammelten sich die Klassen 5a (Klassenleitung StD Dr. Christian Bauer), 5b (OStR Johannes Scholl), 5c (OStRin Claudia Kubetzek), 5d (StR Michael Ertl) und 5e (OStR Stefan Rankl) im Schulhof – und wenn Sie genau hinschauen, können Sie sie die Vorfreude auf den Gesichtern auch durch die Masken hindurch erkennen …
Verfasser: Ernst Schütz,

Corona und die Schule - dichterisch pointiert

In den ersten Schulwochen bestimmte die generelle Maskenpflicht, auch im Unterricht, immens das Schulleben. Jenen „Zustand“ machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c zum Thema. Sie verfassten Akrosticha, Rondelle, Haikus und Elfchen über Covid-19, wie jene fremde Krankheit auch unsere Schule bestimmte und täglich stets weiter prägt, inwiefern sie persönlich betroffen sind, sowie über ihren Missmut über die Maskenpflicht. In einer kleinen Ausstellung präsentierten sie ihre Exponate der Schulfamilie, um zu zeigen, dass in Zeiten des Abstandes das Zusammenrücken – zumindest in Gedanken – noch wichtiger scheint.
StRin Bahle

Verfasser: StRin Bahle,

Das „RoKo“ wächst und verjüngt sich

Neue Lehrerinnen und Lehrer bereichern das Kollegium

Grüßender und Begrüßter zugleich waren heuer anlässlich der ersten Lehrerkonferenz des Schuljahres am Robert-Koch-Gymnasium der neue Schulleiter und sein neuer Stellvertreter, OStD Heribert Strunz und StD Klaus Habermeier. Dass dies gar nicht so schwer ist, war die wohl erste, wenn auch wenig überraschende Erkenntnis des Tages – denn in einer echten Schulfamilie gehört beides ohnehin aufs Engste zusammen. In herzlicher Atmosphäre wurde dem anbrechenden Schuljahr der Weg bereitet, wie seit jeher mit festem Blick auf das Wohl der dem „Koch“ anvertrauten Schülerinnen und Schüler, auch wenn sich ein Außenstehender beim Anblick all der maskierten Pädagogen eher auf einem anständigen Bankräuberkongress gewähnt haben dürfte. Nicht minder herzlich wurden die darüber hinaus zur Truppe stoßenden Kolleginnen und Kollegen aufgenommen, womit sich der Lehrkörper weiter verjüngt und am so wichtigen Puls der Zeit bleibt. Zum Gruppenfoto haben sich aufgestellt: in der Mitte vorne stellvertretender Schulleiter StD Klaus Habermeier (Deutsch/Katholische Religionslehre) und Schulleiter OStD Heribert Strunz (Deutsch/Katholische Religionslehre). Zweite Reihe von links nach rechts: StR Christian Brunner (Englisch/Geschichte), StRin Silvia Achter (Biologie/Chemie), StRin Dr. Elisabeth Reichersdorfer (Mathematik/Wirtschaft und Recht), StRefin Simone Emmer (Mathematik/Physik), StRin Dr. Karolina Johnson (Deutsch/Sport), StRin Simone Gruber (Latein/Französisch) und StRin Bettina Seewald (Biologie/Chemie). Dritte Reihe: Die Teamlehrkräfte Ursula Hildebrand (Kunst) und Johann Mirwald (Deutsch/Geographie), StRin Miriam Trauner (Biologie/Chemie), StR Stephan Bielmeier (Mathematik/Wirtschaft und Recht), StR Florian Moser (Mathematik/Physik) und LAssin Angelika Dankesreiter (Französisch/Sport).

Verfasser: Ernst Schütz,