Herzlich willkommen am RoKo
Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, email: Sekretariat@rokodeg.de

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Halo über Dawson City

Der Q11 Geo Kurs und die Klasse 8a erleben in Passau ein Abenteuer am Polarkreis
Doch bevor es losging, begrüßte uns Prof. Werner Gamerith vom Geographie Lehrstuhl der Uni Passau zur nunmehr 17. GeoCompass Veranstaltung für Schüler, an der auch das Robert-Koch-Gymnasium wieder teilnahm. Bernd Römmelt, Ethnologe, Natur-und Tierfotograph zeigte uns seine atemberaubenden Bilder vom verschneiten Kanada/Alaska, von Grönland und Nordnorwegen und gab auch jede Menge Insiderwissen weiter: wenn es mal unter -40° C kalt wird, sollte man zum Beispiel die Kühlerhaube pausenlos abdecken, da sonst der Motor auch während der Fahrt einfriert oder dass es sich bei einem „Halo“ nicht um eine Begrüßung mit Rechtschreibfehler, sondern um einen Regenbogen aus Eiskristallen handelt. Nordlichter wabern um so prächtiger über den Himmel, je kräftiger ein erdwärts gerichteter Sonnensturm ausfällt und an der finnischen Grenze zu Russland kann man in der „Wild Brown Bear Lodge“ Braunbären aus nächster Nähe beobachten. Wer vorbeikäme, sollte nach einem Bären namens Cappuccino Ausschau halten. Beklemmend wurde der Vortrag, als der Forscher auf den Zustand des Packeises vor Grönland zu sprechen kam, da sich der Packeisgürtel von normalerweise 150 km auf nur noch 1 km Breite durch die Erderwärmung verkleinert habe. Der Abenteuerer wird noch deutlicher: Es sei seiner Meinung nach nicht 5 vor 12, sondern bereits 5 nach 12 Uhr im Bezug auf den Spielraum menschlichen Handelns um den Klimawandel zu noch stoppen. Er vergleicht das Verhalten der Gesellschaft mit einem stark übergewichtigen Patienten: um abzunehmen müsse man verzichten. Das muss seiner Meinung nun die gesamte Menschheit um das Klima zu retten: weniger Auto fahren, Tempolimits einhalten, weniger fliegen, weniger Fleisch essen, usw. Bern Römmelt dankte den Schülern für die „Friday for Future“ Demonstrationen und ermunterte zu deren Fortsetzung.
Auf der Heimfahrt wurden auch kritische Stimmen laut: der Fotograph fliege ja auch in der Weltgeschichte herum. Bernd Römmelt ist Naturfotograph und Botschafter unseres Planeten, der bei – 40 °C die Schönheit der Arktis aufnimmt, damit wir Bilder sehen können, die wir sonst nie sehen würden. Damit wir verstehen, dass die Schönheit der Erde hinter unserem Horizont beginnt, den wir erweitern müssen, um den Planeten für zukünftige Generationen zu erhalten zu können.

Halo
Verfasser: Sonja Würf,

Suchtprävention am Robert-Koch-Gymnasium

Im Rahmen der Suchtpräventionsarbeit am Robert-Koch-Gymnasium fand für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ein Vortrag zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ statt. Eingeladen wurde als Referent Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier von der Polizeiinspektion Deggendorf, der als Jugendbeamter für den Bereich Jugendkriminalität zuständig ist. Zu Beginn seines Vortrags versuchte er zusammen mit den Zehntklässlern den Begriff Sucht zu definieren und teilte in legale und illegale Suchtstoffe ein. Sichtlich überrascht waren die Schülerinnen und Schüler bei der statistischen Betrachtung der jährlichen Todesfälle durch Drogenkonsum in Deutschland. Während etwa durchschnittlich 1000 Personen durch den Konsum illegaler Drogen sterben, liegt der Anteil an Drogentoten durch legale Suchtmittel viel höher. Jährlich gibt es ca. 42000 Tote durch Alkoholmissbrauch und etwa 120000 Tote durch Nikotinkonsum. Es zeigt sich, dass die Gefahren stärker in Suchtstoffen lauern, die in unserer Gesellschaft integriert sind und deren Gebrauch nicht strafbar ist.
Der Beamte stellte mit beeindruckenden Bildern die Vielfalt an Drogen, deren Wirkungsweise, die gefährliche Herstellung und Konsumformen, sowie auch Nachweismöglichkeiten vor und löste bei den Jugendlichen Diskussionsbereitschaft aus.
Im letzten Teil des Vortrags verwies Herr Reithmeier auf die gesetzlichen Bestimmungen, die für die Herstellung, den Besitz und den Konsum von Drogen gelten. Er ermahnte die baldigen Führerscheinbesitzer, dass die Missachtung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer strafrechtlichen Verfolgung mit Haftstrafe und Führerscheinentzug führt und auch weitreichende Folgen für das spätere Berufsleben mit sich bringen kann. Die Jugendlichen sollen sich bewusst gegen Drogen und für ein starkes, selbstbestimmtes Leben entscheiden.

Verfasser: Tru, 10.03.2019

Fünftklässler am RoKo sind "SchmExperten"

Im Natur und Technik-Unterricht der 5. Jahrgangsstufe stand kürzlich für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Projekt auf dem Stundenplan: SchmExperten!
SchmExperten ist ein Unterrichtsmodul des Bundeszentrums für Ernährung zur praktischen Ernährungsbildung. Ziel des Konzeptes ist, dass die Jugendlichen ihren Geschmack ausbilden, indem sie Neues ausprobieren und so zu Experten für gesundheitsförderndes Essen und Trinken werden. Sie lernen, dass ausgewogene Speisen sehr vielseitig gestaltet und auf individuelle Essgewohnheiten abgestimmt werden können. Die Schülerinnen und Schüler entdecken verschiedene Geschmacksrichtungen und sehen, welche Auswirkungen einzelne Zutaten auf das Gesamtergebnis haben. Die AOK in Deggendorf finanziert das Unterrichtsmodul, zu dem auch eine Kochbox mit Kochutensilien gehört, so dass kleine kalte schmackhafte Gerichte problemlos im Klassenzimmer zubereitet werden können.
Mit Begeisterung schälten, schnippelten und experimentierten die Kinder mit verschiedenen Gemüsesorten und frischen Früchten und schmeckten auch diverse Dips dazu ab.
Christa Katzdobler, Ernährungsberaterin der AOK in Deggendorf stattete der Schule einen Besuch ab, um den jungen RoKo-SchmExperten über die Schulter zu schauen. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Schulen darin unterstützen können, nicht nur theoretische sondern auch praktische Inhalte zu vermitteln. Das Kunstwort SchmExperten macht deutlich worum es geht: Die Schülerinnen und Schüler erwerben praktische Fertigkeiten und Wissen, um zukünftig als Experten ihre Lebensmittelauswahl gesundheitsorientiert und selbständig treffen zu können“, so Christa Katzdobler. Auch die Natur und Technik-Lehrerinnen Monika Trum, Silvia Stahl und Verena Stoiber, die dieses Unterrichtsmodul durchführten, waren von diesem Konzept begeistert. Sogar eine fächerübergreifende Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch kam zustande.
Gerade das Wissen um die Zusammensetzung unserer Nahrung sowie die sogenannten „Zuckerfallen“ in vielen Trendgetränken und Fertiggerichten erweiterten die Fünftklässler in der Sachtextbearbeitung und überlegten davon ausgehend, wie man diese Informationen weitervermitteln könnte.
In der „SchmExperten“-Fabelwerkstatt der Klasse 5c entstehen somit unter Anleitung von Ingrid Naber viele lehrreiche Texte, die den antiken Fabeldichter Aesop sicher auch erfreut und zu gesundheitsbewusster Ernährung angeregt hätten. Die Ergebnisse der jungen Autorinnen und Autoren können am Tag der offenen Tür bestaunt werden.

Frau Katzdobler zu Besuch bei der Klasse 5c
Verfasser: Nab/Tru, 24.2.2019

"Jugend forscht" am RoKo

Schöner Erfolg bei „Jugend forscht“
Die Schülerin Lucia Hösl aus der Q12 trat dieses Jahr für das Robert-Koch-Gymnasium im Fachbereich Physik beim Wettbewerb Jugend forscht / Schüler experimentieren an. Beim niederbayerischen Regionalwettbewerb am 28. Februar und 1. März 2019 in Passau präsentierte sie ihr Forschungsprojekt in der Sparte Jugend forscht zunächst einer Fachjury und am zweiten Tag dann der interessierten Öffentlichkeit. Für Ihre schöne Arbeit wurde Lucia bei der feierlichen Abschlussveranstaltung der mit 75 € dotierte Sonderpreis der Stadt Passau verliehen.
Lucia untersuchte in zahlreichen Experimenten und Messreihen, warum die beiden Instrumente Cello und Violine unterschiedlich klingen, obwohl sie doch eigentlich recht ähnlich aussehen. Dazu erarbeitete Sie ein Grundmodell aus Holz, bei welchem Sie für Ihre Untersuchungen systematisch jeweils eine Eigenschaft (z.B. Höhe der Box, Dicke der Saiten, Ausschnitt der Box) variierte. Mit einem PC, einem Mikrofon und der Software Friture zeichnete Sie dazu das Obertonspektrum der Boxen auf, wertete diese in mühevoller Kleinarbeit aus und konnte auf diese Weise darlegen, welche Eigenschaften den Klang eines Cellos bzw. einer Violine wesentlich beeinflussen.
Das Robert-Koch-Gymnasium gratuliert ganz herzlich zu diesem Erfolg.
(Bericht: Florian Spann, Betreuungslehrer)

Lucia Hösl vor Ihrem Stand beim Wettbewerb "Jugend forscht"
Verfasser: Spann Florian, 4.3.2019

P-Seminar Chemie: „Erstellen von Videos zu chemischen Experimenten“

Wir, das P-Seminar Chemie, bestehend aus 4 Schülerinnen und 6 Schülern und unserem Projektleiter Herrn Schmid, haben uns in den Halbjahren 11/2 und 12/1 mit dem Produzieren chemischer Erklärvideos beschäftigt. Ziel war es, interessante Versuche zu filmen, aufzubereiten und zu erklären.
Begonnen hat alles mit einem Brainstorming und der groben Planung, wie unsere Videos aufgebaut werden sollen. Nach kurzer Zeit starteten wir mit unserem ersten Dreh, dem Versuch „Pharaoschlange“. Dabei wurde uns schnell bewusst, dass wir uns alles etwas zu einfach vorgestellt haben. Neben dem zuvor erwähnten Filmen müssen auch Animationen, Beobachtungen, Erklärungen, die Optik sowie der Hintergrund beachtet werden. Auch das Schneiden der Videos war aufwändiger als gedacht. Aber durch immer neue Erfahrungen wurden die Videos immer professioneller.
Bei den meisten, wöchentlich stattfindenden Seminartreffen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine beschäftigte sich mit der Erklärung sowie der Beobachtung der Versuche und schrieb den Text, der dann eingesprochen wurde. Währenddessen experimentierte die andere Gruppe mit verschiedenen Versuchen und kümmerte sich um eine möglichst optimale Darstellung, um diese dann im Anschluss zu filmen. Es stellte sich bald heraus, dass bei jedem einzelnen Video folgende Schritte immer wieder beachtet werden mussten:
- Versuchsauswahl
- Versuchsplanung
- Durchführung und richtige Präsentation des Versuchs
- Beachtung von Sicherheitsvorschriften
- Richtiger Umgang mit dem Filmequipment
- Abstimmung von Licht und Ton
- Abstimmung Versuch – Video
- Erstellen von Texten zur Erklärung der chemischen Hintergründe
- Vertonen der Texte
- Erstellen von Animationen
- Zusammenführen aller benötigten Komponenten
- Videoschnitt
Um einen anderen Blickwinkel auf die Filmbranche zu erlangen, besuchten wir gemeinsam die BR-Studios in Unterföhring bei München. Dort erhielten u.a. eine Führung über das Gelände und durften einen kompletten Drehtag bei der Produktion der Sendung „Gut zu Wissen“ mit Willi Weitzel zusehen. Dadurch konnten wir mit den erhaltenen Profitipps unsere Videos weiter verbessern.
Neben der „Pharaoschlange“ produzierten wir auch noch vier weitere Videos: „Elefantenzahnpasta“, „Chemisches Bier“, „Methanmamba“ und die „Hölle des Gummibärchens“. Dies lief folgendermaßen ab: Zu Beginn wählten wir die Versuche aus, um sie dann gemeinsam auszutesten. Nach mehrmaligem Ausprobieren haben wir die beste Version gefilmt, während die zweite Gruppe den Text dazu schrieb. Um die Erklärung verständlicher zu gestalten, nutzten wir selbstentworfene Animationen. Über das fertig geschnittene und animierte Video wurde dann der zuvor eingesprochene Text gelegt und passende Hintergrundmusik rundete schließlich das Ganze ab.
Abschließend können wir sagen, dass das P-Seminar nicht nur der Vertiefung unserer Chemiekenntnisse gedient hat, sondern v.a. die technische und mediale Aufbereitung der entsprechenden Versuche war herausfordernd aber auch spannend!

Hier geht es zu den Videos:
- Chemisches Bier 
- Elefantenzahnpasta
- Methanmamba
- Brennendes Gummibärchen
- Pharaoschlange

 
 
 
 
Verfasser: Eva Käspeitzer, Hannah Swoboda, 21.02.2019