ROKO. Mehr als Schule
50 Jahre ROKO

Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, email: Sekretariat@rokodeg.de
Ab Montag, 16.3.2020 findet vorläufig kein Unterricht mehr statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagespresse!

Erfolge bei der Mathematikolympiade

Durch die erfolgreiche Teilnahme an den ersten beiden Runde der diesjährigen Mathematikolympiade in Bayern (MOBY) hatten sich Katharina Goller (6a) und Luis Lahoda (6c) für die regionale Landesrunde, die an der Universität Passau stattfand, qualifiziert.
Auch dort stellten die beiden wieder ihre mathematischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Katharina errang dabei einen 3.Preis und Luis durfte sich über einen 2.Preis freuen.
Zu diesen tollen Erfolgen gratulieren im Namen der Schulleitung der stellvertretende Schulleiter StD Martin Huber sowie StR Thomas Grill, der die Teilnehmer an Mathematikwettwerben betreut, sehr herzlich.
Verfasser: Thomas Grill,

Suchtprävention am RoKo

„Meine Gefühle brauchen keine Drogen!“ So heißt der Titel des Suchtpräventionsprogramms für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe am Robert-Koch-Gymnasium. Geleitet wurde der Workshop von der Diplom-Sozialpädagogin Manuela Karl, die im Betreuungsverein 1:1 in Straubing arbeitet. Ihr Aufgabenfeld es ist, an Suchterkrankung leidende Menschen im Alltag zu begleiten, Jugendsprechstunden abzuhalten und Gespräche mit früherstauffälligen Drogenkonsumenten (Programm FRED) zu führen.

Aus einem Korb mussten die Jugendlichen verschiedene Gegenstände aus ihrem Alltagsbereich herausnehmen, die dann in der Gruppe mit Einbindung ihrer eigenen Erfahrungen besprochen wurden. Es waren eine leere Bier- und Sektflasche, Verpackungen für Schokolade, Burger oder für Kaffee, aber auch ein Handy, Controller, Karten von Streaming Diensten, sowie eine Einkaufstasche und Zigarettenpäckchen dabei. Schnell wurde den Schülerinnen und Schülern klar, dass all diese Gegenstände legal sind, ein Glücksgefühl vermitteln, aber auch süchtig machen können. Als Gast brachte Frau Karl den 41-jährigen Exuser Tom mit, der seinen ersten Kontakt mit Drogen und seine Lebensgeschichte in bewegender Weise erzählte. Sein Konsum begann mit 11 Jahren mit der ersten Zigarette und Alkohol. Mit 13 nahm er Haschisch, mit 17 kam Ecstasy und Speed dazu und 4 Jahre später fing er mit Crystal Meths an, das er jahrelang konsumierte. Nach 4 gescheiterten Therapieversuchen gelang es ihm erst 2017, mit Unterstützung des Betreuungsvereins 1:1, clean zu bleiben. Der polytoxe Drogenkonsum hat Spuren hinterlassen, die auch die Schüler an ihm bemerkten. Durch abgestorbene Nervenregionen im Gehirn ist sein Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt und das Sprechen längerer Sätze bereitet ihm Schwierigkeiten. Mit Leber- und Herzproblemen muss sich Tom außerdem auseinandersetzen. Durch den Besuch an Schulen ist es ihm ein Anliegen, die Teenager mit seiner Lebensgeschichte wachzurütteln, und sie zu überzeugen, den Drogenkonsum zu vermeiden.

Für die baldigen Führerscheinbesitzer in der 10. Jahrgangsstufe hielt Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier, der auch als Schulverbindungsbeamter und Jugendbeauftragter der Polizeiinspektion Deggendorf tätig ist, den Vortrag „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Dabei referierte er über legale und illegale Drogen, stellte rechtliche Aspekte durch verschiedene Fallbeispiele vor und appellierte an die Jugendlichen, Stärke und Selbstbewusstsein zu zeigen, und die rechtlichen Konsequenzen mit ihren weitreichenden Folgen, auch für das spätere Berufsleben, zu bedenken.
Diplom-Sozialpädagogin Manuela Karl
Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier
Verfasser: Trum M.,

Unser Gymnasium ist erneut „MINT-freundliche Schule“!

MINT-freundlich? Klingt ein wenig wie eine medizinisch attestierte Verträglichkeit leuchtend grün-weiß gefärbter Pfefferminzstangen mit gymnasial gestählten Traumkörpern, wie sie in unserer Vorstellung nicht selten dem Lehrer- sowie zahlreichen Klassenzimmern entspringen. Dabei steht diese Abkürzung mit dem so minzigen Klang für nichts anderes als „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ – auch nicht ganz schlecht, wenn auch mit einem deutlich anderen Bouquett und sicherlich etwas schwerer im Abgang. Vor allem aber ist sie Teil des heißbegehrten Prädikats „MINT-freundliche Schule“, welches unserer geliebten Bildungsstätte nunmehr Anfang Dezember erneut für drei Jahre verliehen wurde.

Den Festakt in München teilte sich das Robert-Koch-Gymnasium mit 76 anderen bayerischen Schulen, welche nachweisen konnten, dass sie nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz (KMK). Laut Piazolo weckt diese MINT-Förderung „in den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftlichen Entdeckergeist und Forscherfreude“, weshalb er davon überzeugt sei, dass „sie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften später auch erfolgreich in ihr Berufsleben einbringen können“. Mittlerweile 325 Schulen in Bayern tragen dieses Signet der „MINT-freundliche Schule“, wodurch dessen hoher Stellenwert im Lande unterstrichen wird. Die Ehrung soll diesen Stellenwert für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit sichtbar machen und zeigen, dass er von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt wird. Die bundesweiten Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« nämlich zeichnen – in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft – gezielt nur solche Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen.

Die Schulen werden dabei auf der Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Den Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie den Eltern und Unternehmern sollen dadurch die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe gebracht werden und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland geschaffen werden. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Das Robert-Koch-Gymnasium ist stolz auf diese Auszeichnung und zeigt damit erneut, dass es seinem Vorsatz immer wieder gerecht werden kann, seinen Schülerinnen und Schülern beste Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu bieten – verbunden natürlich mit einer gehörigen Portion Nestwärme, die dafür Sorge trägt, dass diese guten Chancen ihren Weg auch durch die harte Schale des Lebens finden und sich dereinst frei entfalten können.

StRin Silvia Schiller nimmt die Auszeichnung für das Robert-Koch-Gymnasium entgegen. Zu ihrer Rechten: Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender MINT Zukunft e.V.; Ministerialdirigent Adolf J. Präbst, Leiter Abt. V (Gymnasien), Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus; Dr. Christof Prechtl, stv. Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.; Judith Herrmann, MINT-Koordinatorin Bayern für „MINT Zukunft schaffen!“; Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Münchner Entwicklungszentrums; Markus Fleige, Technik begeistert e.V.; Dr. Sebastian Groß, The MathWorks GmbH; Roger Wolf, Christiani (Dr. Paul-Ing. Christiani GmbH & Co. KG).
Verfasser: Ernst Schütz,

Praxistag des Q11-Chemie-Kurses an der THD

20 Schülerinnen und Schüler vom Robert-Koch-Gymnasium folgten einer Einladung der Technischen Hochschule Deggendorf, um dort im Rahmen eines Praxistages „Hochschulluft“ vor Ort schnuppern zu dürfen. Der Q11-Chemie-Kurs von OStR Schmid in Kooperation mit OStRin Trum war am 27. Januar 2020 Gast an der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik mit dem Schwerpunkt Bionik.
Nach einer Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Fröhlich wurden einige Ingenieurberufe vorgestellt und an unterhaltsamen Beispielen der Einfluss mehrerer Ingenieurswissenschaften auf das Alltagsleben veranschaulicht. Aufgaben von Mechatronikern, Berufs- und Studienmöglichkeiten im Bereich „Industrie 4.0“ an der THD und die kurze Vorstellung des neuen Studienganges „Technisches Design“ rundeten die Einführungsvorlesung ab.
Anschließend informierte Frau Stelzl (MINT-Förderung) die Schülerinnen und Schüler in einer interaktiven Präsentation zu Studienangeboten im Bereich Mathematik, Informatik und Natur & Technik in Deggendorf.
Prof. Aust referierte danach über sein langjähriges Forschungsthema: „Oberflächen – von der Natur inspiriert“. In einem weiten Bogen wurde den jungen Gästen Beispiele aus dem hochaktuellen Forschungsfeld der Bionik präsentiert und über Möglichkeiten und Anwendungen wie z.B. selbst-reinigende Oberflächen gesprochen.
Nach einer Stärkung in der Mensa folgte der Höhepunkt der ganztägigen Veranstaltung: Praktische Einblicke in konkrete Themen und Forschungen an der THD. Eingeteilt in Kleingruppen durchliefen die Schülerinnen und Schülern folgende Stationen: Rasterelektronenmikroskopie, „Messung eines Kontaktwinkels zwischen einem Tropfen und einer wasserabweisenden Oberfläche“, Demonstration von Kunststoffverarbeitung und Führung durch technische Labore der Hochschule.
Mit einem abschließenden Vortrag durch Frau Krawagna-Nöbauer über das Studium an der THD und einem Überblick über die unterschiedlichen Fakultäten wurde den Schülerinnen und Schülern noch einmal die Gelegenheit gegeben, bei einem Rundgang über den Campus die eingangs erwähnte Hochschulluft zu spüren.
Mit zahlreichen Eindrücken, Informationsmaterialien und spannenden Einblicken über das vielfältige Angebot der Technischen Hochschule Deggendorf endete ein für beide Seiten gewinnbringender Tag.



Verfasser: OStR Schmid,

„Der Weltraum unendliche Weiten…“

„Der Weltraum unendliche Weiten…“
Unter diesem Motto stand die große Physikshow des P-Seminars „Physik zum Anfassen“. In einer selbstgeschriebenen Folge wurde die RKG Physicovery vom Bösewicht Captain Docker (Maxi Sigl) zunächst in eine Falle gelockt und ihr wurden schwere Schäden zugefügt. Jedoch konnte Lieutenant Scopp die Physicovery wieder schnell genug flott machen und Doctor McKelly konnte einen Hinterhalt durch einen gedankenmanipulierendes Alien gerade noch rechtzeitig aufdecken. Diese an sich schon spannende Story wurde durch eine ganze Reihe von spannenden Versuchen, die teilweise auch zu Hause gelingen können, untermalt und vorangetrieben. Auch der Lerneffekt sollte nicht zu kurz kommen und so wurden die Versuche passend zur Geschichte erklärt.
Die ca. 150 Gäste gingen, nach ca. 45 Minuten, gut unterhalten wieder nach Hause.

Verfasser: Spann F.,