Am Mittwoch, den 25.02. nahmen die erfolgreichen Teilnehmer des Schulwettbewerbs von „Jugend debattiert“ des Robert-Koch-Gymnasiums am niederbayerischen Regionalwettbewerb am Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg teil. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten dabei großes Engagement und beeindruckten mit starken Argumenten und selbstbewusstem Auftreten.
Für die Sekundarstufe I traten unter anderem Lea Amann (9d) und Maria Leeb (9c) als Debattantinnen für das Robert-Koch-Gymnasium an. In den beiden Vorrunden setzten sie sich mit folgenden Themen auseinander: „Soll auf öffentlichen Plätzen in Niederbayern kostenloses W-LAN angeboten werden?“ sowie „Sollen Haustierhalter zum Abschluss einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden?“ Hier zeigten unsere Schülerinnen ein hohes Maß an Sachkenntnis und Überzeugungskraft, besonders Lea Amann, die es bis ins Finale schaffte und dort zum Thema „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“ debattierte.
Paula Leitl (Q12), Katharina Goller (Q12) und Angelina Probst (11a) vertraten das Robert-Koch-Gymnasium im Bereich der Sekundarstufe II in Debatten zu politischen Themen wie der Frage nach Veröffentlichung von Umfragen im Vorfeld von Wahlen oder der Frage nach staatlicher Förderung von Lokalzeitungen. Auch hier gelang es mit Katharina Goller einer Schülerin des Robert-Koch-Gymnasiums, das Finale zu erreichen, in dem ebenso fachkundig wie sachlich die Frage erörtert wurde: „Sollen ‚Kaufe jetzt, bezahle später‘-Bezahlmodelle bei Online-Bestellungen verboten werden?“
Die Ergebnisse konnten sich in jeglicher Hinsicht sehen lassen. Eine der jüngsten Teilnehmerinnen des Wettbewerbs überhaupt, Lea Amann, errang in der Gruppe Sekundarstufe I einen hervorragenden 4. Platz im niederbayerischen Vergleich. Katharina Goller errang im Bereich der Sekundarstufe II gar den 3. Platz, was als umso höherer Erfolg zu bewerten ist, als sie sich in dieser „Königsdisziplin“ teilweise mit bis zu 22-jährigen Konkurrenten aus FOS/BOS-Schulen messen musste. Lohn für diese Leistung ist die Qualifikation für das in München stattfindende Landesfinale, an dem auch die Juroren der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II teilnehmen dürfen. Neben den Lehrkräften fungierte auch Angelina Probst als Jurorin, die nach festgelegten Kriterien die Debattenleistung beurteilte. Als Ersatzdebattanten begleiteten Tobias Albrecht (9c) und Luca Hollauer (9d) das Team, während Elena Preis (10b) als Berichterstatterin und Fotografin die Ereignisse umfangreich dokumentierte.
Begleitet wurden die erfolgreichen Schülerinnen von ihren Lehrkräften OStRin Veronika Bahle und OStR Stephan Haimerl, die sie wochenlang im Unterricht auf den Wettbewerb vorbereitet hatten. Diese intensive Vorbereitung zahlte sich aus – unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihr sprachliches Können unter Beweis stellen.
