Am Samstag, den 07. März 2026, öffnete das Robert-Koch-Gymnasium seine Türen für Eltern, Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe sowie zahlreiche weitere Gäste aus der Region. Der Tag der offenen Tür – organisiert von StDin Sonja Würf – bot vielfältige Gelegenheiten, das schulische Angebot, aktuelle Projekte und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schule kennenzulernen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Wanderausstellung „Der z/weite Blick“ des Archivs der Jugendkulturen, die noch bis Ende März am ROKO zu sehen ist. Die Ausstellung beleuchtet Jugendkulturen als Räume der Identitätsbildung und setzt sich zugleich kritisch mit Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung auseinander, darunter Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie. Geschulte Guides begleiteten die Gäste durch die Ausstellung, erläuterten Hintergründe und luden zum Gespräch ein. Vorgestellt wurde zudem das Peer-to-Peer-Konzept, bei dem Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und andere Lernende sowie externe Besuchergruppen durch die Ausstellung führen. Neben schulinternen Klassen haben bereits mehrere Schulen aus dem Landkreis das Angebot wahrgenommen.

Großes Interesse fand auch die neue Turnhalle am Schulzentrum, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden konnte. Die moderne Sechsfachhalle besteht aus zwei übereinanderliegenden Dreifachhallen mit unterschiedlicher Ausstattung und Farbgebung. Während die untere Halle wettkampftauglich konzipiert ist und über eine Zuschauergalerie verfügt, dient die obere Halle vor allem dem Schul- und Trainingsbetrieb. Fachschaftsleiter OStR Wolfgang Lahoda betonte die Bedeutung des Neubaus für die Schulgemeinschaft: „Mit der neuen Turnhalle geht für uns ein lang erwartetes Projekt in Erfüllung. Wir freuen uns sehr darauf, diesen modernen Raum nun endlich mit Leben zu füllen.“

Auch die verschiedenen Fachschaften und schulischen Arbeitsgruppen präsentierten sich mit Informations- und Mitmachangeboten. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler standen für Gespräche bereit und gaben Einblicke in Unterricht, Projekte und das pädagogische Profil der Schule. Wie in jedem Jahr stießen insbesondere die Angebote der Fachschaften Physik und Chemie auf große Resonanz. Mit Experimenten und Mitmach-Stationen vermittelten sie einen lebendigen Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten am ROKO. Der Bereich Robotik zeigte darüber hinaus, wie technisches Verständnis, logisches Denken und Teamarbeit gezielt gefördert werden.

Darüber hinaus informierte die Schule über ihre wirtschaftswissenschaftlichen Profile und Kooperationen, unter anderem mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie regionalen Unternehmen wie Dobler Metallbau. Diese Partnerschaften eröffnen praxisnahe Einblicke in Studium und Berufswelt und unterstreichen die enge Vernetzung des ROKO mit Wissenschaft und Wirtschaft in der Region.

Schulleiter OStD Heribert Strunz zeigte sich erfreut über das große Interesse und die positive Resonanz: „Unser Tag der offenen Tür macht sichtbar, was unsere Schule auszeichnet: fachliche Qualität, Engagement und eine lebendige Schulgemeinschaft.“ In diesem Sinne präsentierte sich das ROKO am Tag der offenen Tür als Ort des Miteinanders: mehr als Schule!