ROKO Schüler in Informatik- und Forschungscamp
In den Sommerferien nahm erstmals ein Schüler des ROKO am Informatik-Sommercamp in Passau und am Erlanger Schülerforschungscamp teil. Levente Röhrl konnte in der ersten Sommerferienwoche zusammen mit anderen Jugendlichen und Studenten der Universität Passau in die Welt der Informatik eintauchen. Untergebracht waren die Teilnehmer in eigens gebuchten Hotels. Dabei nahmen etwa 80 Jugendliche aus ganz Deutschland teil. Es gab viele Projekte, an denen man teilnehmen konnte und jeweils einen anderen Schwerpunkt hatten. So konnte man bei der Entwicklung von Apps mitwirken, Arduinos programmieren, Mods für das Spiel Minecraft erschaffen und ein Pong Spiel erstellen, bei dem man gegen ein selbst trainiertes neuronales Netz (KI) spielen konnte. Währenddessen wurde man von Studenten unterstützt und begleitet, was auch Neulingen mit weniger Erfahrung zu Gute kam. Neben dem Programmieren durften auch andere Aktivitäten nicht fehlen, wie z. B. eine Schnitzeljagd in Passau und die gemeinsamen Abende. Dabei wurden Filme im Hörsaal angeschaut, am Lagerfeuer gesessen und Spiele gespielt. Für Abwechslung sorgten interessante Vorträge und Vorlesungen aus der Informatik zum Thema neuronale Netze, Algorithmen und der theoretischen Informatik. Zudem gab es Erfahrungen von ehemaligen Informatikstudenten und Doktoranden aus der Industrie (BMW) wie auch einen Workshop zum ethischen und verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz und Chatbots, wo man auch Tipps für bessere Prompts erhalten hat. Dadurch, dass KI aktueller denn je ist, war es umso spannender, alltagsbezogene Tricks zu bekommen und dabei die Technologie dahinter mit ihren Chancen und Risiken zu verstehen. Levente war zudem in der letzten Sommerferienwoche Teilnehmer des Erlanger Schülerforschungscamps. Diese fand in den Räumen des Projektpraktikums der Fakultät für Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) statt. Anders als im Informatik Sommercamp lag der Fokus dort auf eigene Projekte, mit denen man auch an Wettbewerben teilnehmen kann. Dies hat Levente sich zunutze gemacht, um an seinem letztjährigen Jugend-forscht Projekt weiterzuarbeiten. Der Schüler programmierte Sensoren mit Mikrocontollern und experimentierte mit KI-gestützter Bild-/Objekterkennung. Dabei standen auch Mentoren unterstützend zur Verfügung, welche meist Studenten waren. Das, was diese Einrichtung besonders gemacht hat, waren die gute Ausstattung mit Laborgeräten, Computern und 3D-Druckern. Untergebracht waren die Teilnehmer ebenfalls in einem Hotel. Wenn nicht gerade experimentiert wurde, war auch ein Besuch ins Stadtmuseum Erlangen und abendliche Restaurantbesuche in der Innenstadt auf dem Programm. Dieses Umfeld bot viel Raum für Kreativität und Inspiration beim Experimentieren und Entwickeln von Prototypen. Durch den ständigen Austausch mit Gleichgesinnten machte das Arbeiten an Lösungen umso mehr Spaß. Fazit: Auch wenn beide Camps vielleicht ein bisschen nerdig waren, sind es bereichernde Erfahrungen gewesen. Beide waren sehr lehrreich und boten sowohl Möglichkeiten, sich mit anderen auszutauschen, als auch neue Kontakte zu knüpfen. Ich kann es jedem sehr empfehlen, sich mal sowas anzutun, zumal es mir viel Spaß gemacht hat und ich meinen Horizont erweitern konnte. (Erfahrungsbericht von Levente Röhrl)
Weitere Informationen und Fotos gibt es hier:
https://www.esfz.nat.uni-erlangen.de/esfzweb/2025/11/12/gruppenbild-sommer-2025/ https://www.esfz.nat.uni-erlangen.de/esfzweb/2025/11/12/intelligenter-fahrradhelm/ https://www.fim.uni-passau.de/lehrstuhl-fuer-software-engineering-ii/sommercamp/rueckblick/sommercamp-informatik-2025
