Am Donnerstag, den 28. Juli 2026, nahmen alle 8. Klassen des Robert-Koch-Gymnasiums am Projekt „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ teil. Im Rahmen eines zweistündigen Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage auseinander, was sogenannte Stammtischparolen kennzeichnet, wo man ihnen im Alltag begegnet und wie man ihnen sachlich und souverän entgegentreten kann.

Im Mittelpunkt stand das Einüben von Strategien, um auch in kontroversen Diskussionen ruhig und überzeugend zu bleiben. In Rollenspielen und Gesprächssimulationen übten die Jugendlichen, sich in andere Perspektiven hineinzuversetzen, fair zu argumentieren und den eigenen Standpunkt begründet zu vertreten. Auf diese Weise wurden wichtige Kompetenzen wie Zivilcourage, Urteilsfähigkeit und demokratisches Denken gefördert.

Durchgeführt wurde das Projekt von StRin Stefanie Finkl, unterstützt von Schulsozialpädagogin Marion Kanak. Gemeinsam begleiteten sie die Schülerinnen und Schüler bei der praktischen Erprobung von Gesprächsstrategien, um so einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen zu fördern.

Das Argumentationstraining ist Teil der fächerübergreifenden Bildungsarbeit am Robert-Koch-Gymnasium und zugleich Bestandteil des schulischen Präventionskonzepts. Es knüpft an zentrale Lehrplanziele wie Werteerziehung, soziales Lernen und politische Bildung an und soll die Jugendlichen darin stärken, sich reflektiert, respektvoll und verantwortungsbewusst in gesellschaftliche Diskussionen einzubringen.

 

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