Wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauchs werden jährlich eine Vielzahl an Führerscheinen sichergestellt bzw. Fahrerlaubnisse von der Straßenverkehrsbehörde entzogen. In Deutschland ist fast bei jedem 2. Unfall bei Nacht Alkohol im Spiel und mindestens jeder 5. Verkehrstote ist Opfer eines Unfalls, verursacht durch Fahren unter Alkoholeinfluss. Im Straßenverkehr wird der „berauschte“ Fahrer zur Gefahr für sich und seine Mitmenschen.
Zu diesem Thema referierte Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier von der Polizeiinspektion Deggendorf vor Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe. In seiner Präsentation stellte er Gefahren und rechtliche Konsequenzen beim Konsum von Alkohol und anderen Drogen für die zukünftigen Führerscheinbesitzer dar. Nachdrücklich wurden die Jugendlichen auf die dramatischen Auswirkungen auf die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit hingewiesen, die der Konsum von bewusstseinsverändernden Substanzen wie Alcopops, Cannabis, Amphetamin, LSD, Heroin, Kokain und Crystal Meth bewirkt. Auf die Gefahren von künstlich hergestellten Kräutermischungen wurde auch eingegangen. Der Polizist, der auch als Jugendbeauftragter in Deggendorf tätig ist, berichtete von seinen Erfahrungen auf der Straße und informierte die Zehntklässler über wichtige gesetzliche Bestimmungen, die für die Herstellung, den Besitz und den Konsum von Drogen gelten. Missachtung des Betäubungsmittelgesetzes führe zu strafrechtlicher Verfolgung mit Führerscheinentzug. Auch Geld- oder sogar Freiheitsstrafen können drohen, was auch weitreichende Folgen für das spätere Berufsleben mit sich bringen kann.
