Digitale Aufklärung am Robert-Koch-Gymnasium

Der Übertritt ans Gymnasium ist für viele Schülerinnen und Schüler ein Schritt in größere Unabhängigkeit und Selbstverantwortung. Bei allen kommt eine neue Welt dazu, in der man sich bewegen muss: das Internet. Weil die Möglichkeit von Distanzunterricht immer vor der Tür steht, wurden am Robert-Koch-Gymnasium die jüngsten schon vom ersten Tag an auf die Nutzung von Teams und Mebis vorbereitet.

Ein viel größeres, weniger gut zu kontrollierendes Gebiet steht aber noch vor den Kindern. Sie müssen lernen, mit dem Handy umzugehen. Die technischen Fragen sind dabei aber nicht das Schwierige, sondern die zwischenmenschlichen Herausforderungen, die vor allem in Whatsapp, TikTok und Co. lauern. Zwar sind die Apps ja für Zehnjährige verboten, aber fast alle haben sie, weil die Kommunikation mit den Kindern das Leben der Eltern erleichtert.

Dass daraus aber auch große Gefahren erwachsen können, muss aber immer wieder deutlich gemacht werden.  Deshalb hat das ROKO Jörg Kabierske eingeladen, der als „klicksalat.de“ über langjährige Erfahrung mit der Vermittlung von digitalem Basiswissen verfügt.

In kindgerechter Sprache und mit anschaulichen Präsentationen konnte er den 5.- und 6.-Klässlern deutlich machen, wie wichtig ein vorsichtiger Umgang mit den sozialen Netzwerken ist. Er redete mit den Kindern über angemessene Sprache. Natürlich wurden auch die Gefahren von Cybergrooming (Pädophile suchen Kontakt zu Kindern über Whatsapp) und Cybermobbing aufgeklärt und dahingehend sensibilisiert.

Wichtig war ihm auch zu betonen, dass das Handy durchaus seine Berechtigung hat und im Leben zunehmend wichtig wird. Andererseits aber muss es Zeiten ohne Handy geben. Man kann Freizeit auch ohne Handy gestalten. Zum Schlafen und Lernen muss es abgeschaltet sein, weil es dabei den Lebensrhythmus und die Gesundheit beeinträchtigt.

Im Nachklang zeigte sich der Regensburger Referent erstaunt und erfreut, wie verständig und gut informiert sich die Kinder gezeigt hätten.

Die Veranstaltung wurde vom Förderverein des Robert-Koch-Gymnasiums und BKK Mobil Oil mit einer erheblichen Summe gefördert.

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