Adventsimpuls „Hoffnungsschimmer“

Auch wenn die erste Zeit des Schuljahres im Präsenzunterricht durchgeführt werden konnte, waren besondere klassen- und jahrgangsübergreifende Veranstaltungen angesichts von Abstandsgeboten und Kontaktreduzierung natürlich unmöglich und dementsprechend durfte mit dem abgesagten Weihnachtsgottesdienst auch keine Wertestunde für Ethikschüler/innen abgehalten werden. Damit unsere Kinder und Jugendlichen trotzdem ein wenig besinnliche Stimmung und ein Gefühl von Gemeinschaft erleben konnten, hat sich die Fachschaft Ethik einen kleinen meditativen Impuls einfallen lassen, der im Laufe der ersten Dezemberhälfte in den Religions- und Ethikgruppen durchgeführt wurde. Dabei waren die jungen Menschen eingeladen zur Ruhe zukommen, einem Text zum Thema Dunkelheit zu lauschen und sich auf verschiedene Fragen und Gefühle in diesem Zusammenhang einzulassen, um sich dann schließlich der wohltuenden Vorstellung des Lichts zuzuwenden. Gerade in herausfordernden Situationen, wie der aktuellen Pandemielage, und der dunklen Jahreszeit grundsätzlich ist es wichtig, sich auch die folgenden Fragen zu stellen:

Was erfüllt das eigene Leben mit Helligkeit?

Wer sind die Lichtgestalten im persönlichen Umfeld?

Wann strahlt man selbst vor Freude?

Das Licht, das universell als ein Zeichen der Hoffnung gilt, wurde nun in Form eines gelben Papiersterns symbolisch ins Spiel gebracht. Auf diesen Papierstern sollte jeder notieren, was ihm oder ihr Hoffnung schenkt und Freude bereitet.

Obwohl diese Meditation jeweils nur im Klassenverband durchgeführt werden konnte, ergab sich doch das Bild einer großen Gemeinschaft, als die gesammelten Sterne am Ende zwei hohe Holzbäume in der Aula schmückten. (OStRin Ruth Zeitlhöfler)

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