Herzlich willkommen am RoKo
Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, E-Mail: Sekretariat@rokodeg.de

Alte Menschen besuchen

Eine Gruppe von 12 Schülerinnen des Robert-Koch-Gymnasiums startete heute in die Zusammenarbeit mit dem Donau-Isar-Klinikum mit einem Vortrag zur Organisation des „Unternehmens“ Krankenhaus, der notwendigen Information zum Thema Datenschutz und einer unglaublich erhellenden Einweisung in „wie desinfiziere ich meine Hände richtig?“.
Die Idee zu dem Projekt „Besuchsdienst für alte Menschen“ stammt von Schülerinnen aus dem Wahlunterricht „Umweltschule mit Courage“. Die Mädchen erachten es als gesellschaftlich nötig und sozio-emotional gewinnbringend für alle Beteiligten, wenn sich die jüngere Generation für alte Menschen interessiert.
Diesem respektablen Ansatz trägt die Zusammenarbeit mit dem Donau-Isar-Klinikum Deggendorf Rechnung. Dem Deggendorfer Krankenhaus sei an dieser Stelle schon im Vorfeld gedankt, dass unsere Schülerinnen unter der Obhut und Leitung von professionellen Pflegekräften bei Beschäftigungsprogrammen für alte Menschen in der geriatrischen Abteilung unterstützen und Erfahrungen sammeln dürfen.
Der Projektzeitraum erstreckt sich bis zu den Pfingstferien.

Schwarz auf weiß - an den dunklen Stellen ist kein Desinfektionsmittel gelandet.
Verfasser: Sonja Würf, 18.02.2019

In Vorbereitung auf den Regionalentscheid am 25.02.19 fand der Jugend debattiert Wettbewerb am Robert-Koch-Gymnasium statt. Was ist eine Debatte? Eine Debatte ist eine Diskussion mit Regeln, die im Fall von Jugend debattiert folgendermaßen ausschauen: Es gibt je zwei Vertreter der Pro- und Contraseite, die eine Streitfrage gestellt bekommen. Die Debatte beginnt mit einer Eröffnungsrunde, in der jeder die Streitfrage aus seiner Sicht innerhalb von zwei Minuten beantworten muss. Darauf folgt die freie Aussprache. Innerhalb von zwölf Minuten diskutieren die beiden Seiten miteinander und bringen ihre Argumente zu dem Thema vor. Abgeschlossen wird die Debatte durch eine Schlussrunde, in der jeder Debattierende noch einmal eine Minute Zeit hat, um die Streitfrage mit Blick auf die hervorgebrachten Argumente zu beantworten. Was ist Jugend debattiert? Jugend debattiert ist ein Wettbewerb, der im Klassenzimmer der 9. und 10. Jahrgansstufe beginnt und mit ein bisschen Glück und viel Können auf Bundesebene endet. Jede Klasse wählt Vertreter für den Schulentscheid und von dort aus werden die Besten in die nächste „Liga“ geschickt. Zu diesem Zweck gibt es Juroren, die die Schulsieger auswählen. Der Schulentscheid am Roko (Sekundarstufe 1) Zunächst befasste sich die Sekundarstufe 1 (9.Klasse) mit dem Thema „Soll das Streikrecht für den öffentlichen Personenverkehr eingeschränkt werden?“. Darüber debattierten Melanie Weber, Annika Friese (1. Debatte, Pro), Alisa Yumasheva, Moritz Wild (2. Debatte, Pro), Kai Dietlein, Elias Kerschl (1. Debatte, Contra), Franziska Brandl und Sonja Weber (2. Debatte, Contra). Da es in der Sekundarstufe 1 acht Teilnehmer gab, entschieden die Juroren erst in einer Finalrunde, wer im Regionalentscheid steht. Aus dieser gingen Annika Friese (1. Platz), Alisa Yumasheva (2. Platz) und Sonja Weber (als Ersatz) als Beste hervor. Die dabei zu debattierende Fragestellung war: „Sollen Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden?“. Die Reporter vor Ort konnten noch ein paar Eindrücke der Zweitplatzierten, Alisa Yumasheva, und einem weiteren Teilnehmer, Kai Dietlein, einfangen. Beide waren vor dem Wettbewerb aufgeregt gewesen, sich dann aber einig, dass es im Verlauf der Debatte selbst nicht so schlimm war. Während beide ihre Leistung selbst eher schlecht einschätzten, bewertete die Jury, die sich stets aus ehemaligen Teilnehmern zusammensetzt, die Debattenbeiträge von Alisa und Kai durchaus positiv. Zuletzt antwortete Alisa auf die Frage, welches Thema ihr mehr gelegen hatte, dass sie lieber über das Kinderrecht debattierte. Der Schulentscheid am Roko (Sekundarstufe 2) In der Sekundarstufe 2 (10. Klasse) gab es nur eine Debatte zwischen Lukas Kern, Laurin Zich (Pro) und Laura Kerschl mit Andreas Limbrunner (Contra). Die Streitfrage war ein Thema, welches durchaus immer mal wieder in den Medien präsent ist und auch oft im Bundestag zur Sprache kommt: „Sollen der Zivildienst oder die Wehrpflicht wieder eingeführt werden?“. Nach einer Debatte auf sehr hohem Niveau, an der sich auch einige Politiker ein Beispiel nehmen könnten, entschieden die Juroren, dass Lukas Kern (1. Platz), Laurin Zich (2. Platz) und Laura Kerschl (Ersatz) es verdient haben, zum Regionalentschied zu fahren. Wir wünschen den Kandidaten der beiden Sekundarstufen viel Erfolg am 25.02.2019, beim Kampf um den Sieg im Regionalentscheid! Philipp Schüßler

Alles eine Frage des Stallgeruchs?

Weihnachtskonzert wartet mit menschlicher Botschaft auf – für uns alle

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man bekanntlich vor allem eines sein: ein Schaf. Das fällt im Allgemeinen leicht. Weitaus erstrebenswerter erscheint deshalb vielen die Schäferrolle. Doch auch sie kann nur gedeihen, wenn der Hirt den Geruch seiner Herde annimmt anstatt über ihr zu kreisen, da er sie sonst nicht verstehen, geschweige denn lieben lernen könnte. Das fällt dann oftmals schwer – und dies obwohl doch im Grunde seines Herzens ein jeder Schafskopf weiß, dass Weihnachten keinen Sinn ergäbe, hätte sich nicht Gott selbst mitten unter uns ein Plätzchen im Stall gesucht, umringt von Ochs und Esel, um uns, seine Schäfchen, ins ersehnte Trockene zu bringen.

Wen wundert’s also, dass es ausgerechnet „Schafe“ waren (Lana Hussein, Katharina Wieland, Sarah Wieland und Miray Zankl aus der Theaterklasse 6a), die in ihrem weißen Pelz ganz ungeschoren durch das weihnachtliche Abendprogramm führten, um den Anwesenden die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn zu verkünden! Das Konzert startete, inhaltlich passend, mit der Beethoven‘schen Sinfonie Pastorale und einem Concertino Pastorale von Petr Erben, dargeboten vom Orchester und ausgewählten Solisten. Mit „Puer Natus“, einem gregorianischen Choral, stimmte sodann der Männerchor in die Nacht der Nächte ein – in makellosem Latein, versteht sich. Wohl seine helle Freude hätte das Jesuskindlein aber auch und insbesondere an den Darbietungen der Unterstufenschüler gehabt: Mit ihrer einzigartig frohlockenden Schneid präsentierten die Kinder der Streicherklasse, des Unterstufenchors und der Junior Band, was Weihnachten sein kann, nämlich fröhlich, erhaben, ausgelassen und himmlisch – und all das zugleich!

Von tragender Anmut war das sich anschließende Violin-Solo von Benedikt Brunner (Q 11), der mit Johann Sebastian Bachs Sonate G-Dur der Gottesmutter ihren musikalischen Weg durch den Dornwald vorbereitete, welcher unmittelbar darauf vom Frauenchor aus den Höhen des zweiten Stockwerks ertönte und ein ganz neues Klangerlebnis bereitstellte. Die beiden Solistinnen Eva Huml (Q 12, Klarinette) und Lucia Hösl (Q 12, Klavier) schlossen an mit ihrem Tango final (Astor Piazolla), der die Zuhörer begeisterte und mit seinen abwechselnd leisen und lauten Tönen hin zu einer inneren Krippe führte, die erkennbar nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. Deutlich frivoler war da schon der große Chor, der nicht zuletzt mit seinem humorvoll-schmissigen Stück „Der Gummibaum“ (Oliver Gies) das scheinheilige Verhalten heimischer Alibi-Christen zur Weihnachtszeit thematisierte. Der Herdentrieb hat eben auch seine Tücken …

Es folgten der von Jahr zu Jahr wachsende und stets gut gelaunte Lehrerchor mit zwei Titeln zum Schmunzeln und zum Grübeln, die Big Band mit Klassikern wie „O Come All Ye Faithful“ und „I Heard it Through the Grapevine“ sowie, zum Grande Finale, der gemeinsame Auftritt aller Beteiligten, der nicht nur alle Seitengänge, sondern auch das ganze Obergeschoß der Aula füllte. Wer dies auch nur einmal erlebt hat, wird immer wieder kommen wollen, um in der „staaden Zeit“ (nach der es, laut Karl Valentin, dann wieder ruhiger wird) tatsächlich Weihnachten zu spüren – und das will eine Menge heißen! Schulleiter OStD Heinz-Peter Meidinger dankte deshalb nicht nur den Schülerinnen und Schülern von ganzem Herzen für ihren beeindruckenden abendlichen Einsatz, sondern auch den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern Margit Kink, Isabella Wiedemann, Oliver Kellermeier sowie Mariusz Szyper, ohne deren außerordentliches Engagement Weihnachten am RoKo nicht das selbe wäre. Die Herde weiß es zu würdigen, in stiller Erwartung ihres Hirten.

 
 
 
 
Verfasser: Ernst Schütz, 20.12.2018

Friday for Future - Roko nimmt teil

Die Schülerinnen und Schüler des Robert-Koch-Gymnasiums schließen sich den europaweiten Demonstrationen für den Klimaschutz mit einer Mahnwache freitags zwischen 7.35 Uhr und Unterrichtsbeginn an. Die "Umweltschule mit Courage" hat die Gelegenheit zur Morgendemo initiiert und offiziell beantragt, bei der zahlreiche Schüler aus allen Jahrgangsstufen ein Statement für den Klimaschutz abgeben: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!" rufen sie zur morgenfrühe Stunde, etwas eher als Greta Thunberg, dem Vorbild der Jugendbewegung, die ab 8.00 Uhr in Stockholm klar macht: Wir haben keinen Planeten B.
Herr Meidinger unterstützt uns.
Schüler vom Roko bei einer Klimakundgebung am Stadtplatz in Deggendorf.
Verfasser: Sonja Würf, 06.02.2019

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
Verfasser: Dr. Christian Bauer, 7.12.2018